Krankensalbung

Neben dem fürbittenden Gebet und der Eucharistie gibt es in der Kirche auch ein eigenes Sakrament zur Stärkung der Kranken: Die Krankensalbung. Sie ist eine liturgische und gemeinschaftliche Feier, die zu Hause, im Krankenhaus oder in der Kirche gefeiert werden kann. In dieser Feier werden Stirn und Hände des Kranken mit geweihtem Öl gesalbt, begleitet mit den Worten:


"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen. Er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich. In seiner Gnade richte er dich auf."

 

Geschichte

Im Laufe der Jahre wurde die Krankensalbung immer mehr nur noch Sterbenden gespendet, so dass sie dann als "Letzte Ölung" bezeichnet wurde. Sie soll aber nicht nur in äußerster Lebensgefahr gespendet werden, sondern auch bei schwerer Erkrankung oder Altersschwäche und kann im Laufe des Lebens auch mehrmals empfangen werden. Die Krankensalbung bewirkt Stärkung, Beruhigung und Ermutigung – Heil für Leib und Seele!

Zweimal im Jahr, im März und November, bieten wir in unserer Pfarrei einen Krankensalbungsgottesdienst in der Rooter Pfarrkirche an. Bitte beachten Sie die Gottesdiensthinweise in den jeweiligen Monatsausgaben des Pfarreiblattes. Wenn Sie die Krankensalbung persönlich empfangen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Pfarramt oder einem der Seelsorger auf.

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Voll Vertrauen war ich,
auch wenn ich sagte:
Ich bin so tief gebeugt.

Psalm 116,10