Grundsätzliches

Voraussetzungen

Wir empfehlen, dass Sie als Paar miteinander klären, was Ihnen die kirchliche Hochzeit bedeutet und wie Sie sie gestalten möchten. Die kirchliche Trauung ist nur sinnvoll, wenn sie Ihnen das Ritual und die Dimension Gottes und des Glaubens persönlich wichtig sind. In der Regel ist sie an die Kirchen-Mitgliedschaft eines oder beider Partner gebunden.

Taufschein

Bei der Anmeldung der Trauung benötigen Sie in der Regel die Taufscheine Ihrer Kirchen. Die römisch-katholische Partnerin oder der Partner muss ihren Taufschein bei der Pfarrei besorgen, in der sie oder er getauft wurde (beziehungsweise bei einer Taufe vor dem 1.1.1984 bei der Pfarrei, in der sie oder er zur Zeit der Taufe wohnhaft war). Für die kirchliche Trauung braucht es eine Bestätigung des Zivilstandsamtes, dass Sie rechtskräftig verheiratet sind.

Ehedokument

Für die kirchenrechtliche Anerkennung der Trauung müssen Sie zusammen mit dem Seelsorger/der Seelsorgerin Ihres Wohnortes das offizielle Eheformular der Kirche ausfüllen. Auf diesem Formular bestätigen bei der Hochzeit das Paar, die Trauzeugen und der Zelebrant mit ihren Unterschriften die Rechtsgültigkeit der Hochzeit (ähnlich wie bei der Trauung auf dem Zivilstandsamt).

Ehevorbereitungskurse

Die Kirche bietet in der Region regelmässig Ehevorbereitungskurse an, in denen der Austausch zwischen Paaren, die heiraten wollen, eine wichtige Rolle spielt. Der Besuch eines solchen Kurses ist keine Voraussetzung für die Trauung, kann aber für das Paar bereichernd sein und Impulse für die Hochzeitsfeier geben. Die Römisch-katholische Landeskirche Luzern bietet regelmässig Kurse für Ehepaare an.

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Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt:
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besässe und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.

1. Korintherbrief 13,1-2